Volition

 

(= V.) [engl. volition Wille; lat. velle wollen], [EM], V. bezieht sich auf das erfolgreiche Streben nach gesetzten Zielen. Somit steht bei der V. die Frage im Vordergrund, wie die Umsetzung eines bereits gesetzten Ziels am besten reguliert wird – z. B. indem man sich nicht ablenken lässt. Insofern geht es hier um Prozesse und Phänomene, die mit der konkreten Realisierung von Zielen im Handeln (Handlung) zu tun haben. Bspw. werden hier Fragen gestellt, wann, wo und auf welche Art und Weise das Verfolgen eines Zieles angegangen werden soll. Somit geht es um das Planen des Erreichens von Zielen (intentionstheoretischer Ansatz). Volitionale Prozesse spielen somit eine wichtige Rolle in dem Moment, in dem man auf der konkreten Handlungsebene damit beginnt, gesetzte Ziele in die Tat umzusetzen. Sobald man Handlungen durchführt, die einen näher an das Ziel heranbringen sollen, spielen volitionale Strategien eine zentrale Rolle (z. B. weiterhin am Ziel festzuhalten, obwohl erste Hindernisse auftauchen). Volitionale Prozesse werden in der präaktionalen und in der aktionalen Handlungsphase des Rubikonmodells (Rubikonmodell der Handlungsphasen) beschrieben. Motivation, Willensfreiheit.

Referenzen und vertiefende Literatur

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