Vulnerabilität

 

(= V.) [engl. vulnerability; lat. vulnerare verletzen], «(Krankheits-)Anfälligkeit», [GES, KLI, PER], in der psychophysiol. Persönlichkeitsforschung und v. a. in der psychosomatischen Med. (Psychosomatik) ein Konstrukt, mit dem indiv. Dispositionen erkannt werden können, die zu Krankheiten führen (Ätiologie, Pathogenese). Als Indikatoren für V. sind u. a. bekannt: vegetative Labilität, sensorische Überempfindlichkeit. Aus der Forschung der spez. und allg. V. sowie Risikofaktoren in der frühen Kindheit wird die Aufklärung wichtiger ätiologischer Bedingungen von Verhaltensstörungen sowie physischer und psych. Krankheiten erhofft. Ggs. Resilienz. Vulnerabilitäts-Stress-Modell.