Wechselkosten

 

[engl. switch costs], [KOG], «Wechselkosten im engeren Sinne» (= lokale Wechselkosten) entstehen im Aufgabenwechsel-Paradigma, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Durchgängen unterschiedliche Aufgaben bearbeitet werden müssen, verglichen mit aufeinanderfolgenden Durchgängen, in denen die gleiche Aufgabe bearbeitet werden muss. Wechselkosten können sowohl in den Reaktionszeiten als auch in den Fehlerraten auftreten. Mit «globalen Wechselkosten» (engl. mixing costs) ist die generelle Verlangsamung von Reaktionszeiten gemeint, wenn mehr als eine Aufgabe im Arbeitsgedächtnis aktiv gehalten werden muss. Obwohl sich die Leistung nach einem Wechsel in den darauffolgenden Durchgängen ohne erneuten Wechsel rasch erholt, ist sie nicht so gut, wie wenn es nur eine einzige Aufgabe in einem Block gäbe.