Wohlbefinden

 

(= W.) [engl. well-being], [EM, GES, PER], W. wird in der modernen psychol. Forschung weitgehend mit Glück gleichgesetzt. Hierbei lassen sich mit dem subj. W. und dem eudämonischen W. zwei generelle Perspektiven unterscheiden. In der Forschung zum subj. W. werden Personen als glücklich bez., wenn sie eine hohe Lebenszufriedenheit aufweisen sowie häufig pos. und selten neg. Stimmungen und Gefühle (Gefühl) erleben. Ein Hauptvertreter dieser Forschungsrichtung ist Diener, Ed. I. Ggs. zu dieser hedonistischen Perspektive (hedonisches W.) hebt die Forschung zum eudämonischen (psychol.) W. auf die Bedingungen eines gelingenden Lebens und auf menschliche Stärken ab. Nach Carol Ryff erleben Menschen ein hohes psychol. W., wenn sie in ihrem Leben autonom handeln können, Umweltanforderungen meistern, persönliches Wachstum erleben, pos. Beziehungen mit anderen Personen pflegen, Sinn im Leben erkennen und sich selbst akzeptieren. I. R. beider Perspektiven wurden unterschiedliche Theorien entwickelt und Bedingungen und Konsequenzen erforscht. Interindiv. Unterschiede im hedonischen W. und im eudämonischen W. sind nicht unabhängig voneinander, sondern hängen stark miteinander zus. I. R. beider Perspektiven wurden auch Interventionen zur Steigerung des W. entwickelt.

Referenzen und vertiefende Literatur

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