Wort

 

[engl. Wort], [KOG], neben dem Satz grundlegender Begriff der traditionellen Grammatik sowie hauptsächlicher Untersuchungsgegenstand der älteren Psycholinguistik bis etwa 1957. Die Segmentierung (Zerlegung) der Wörter im amerik. Strukturalismus (Bloomfield, 1933) führte zum präziser abgrenzbaren Begriff des Morphems (Monems) als der kleinsten noch bedeutungstragenden (Bedeutung) sprachlichen Einheit (neben dem Phonem als der kleinsten, nicht mehr bedeutungstragenden, aber bedeutungsunterscheidenden sprachlichen (Schall-)Einheit. Silben sind demgegenüber nur kleinste (Sprech-)Einheiten auf der Ebene der Verwendung von Sprache. Bsp.: das Wort «tragen» lässt sich zerlegen in die Morpheme «trag» und «en», die Phoneme t, r, a, g, e, n sowie die Silben «tra» und «gen». Aus einem (endlichen) Grundbestand von etwa 40 Phonemen setzt sich in der dt. Sprache die (im Prinzip unendliche) Reihe der faktisch etwa 5000 bis 10 000 Morpheme zus. Aus diesen lassen sich unendlich viele deutsche Wörter und Sätze bilden (generative Grammatik). Häufig unterscheidet man zw. Inhaltswörtern und Funktionswörtern. Begriff.

Referenzen und vertiefende Literatur

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