Wortfeld

 

(= W.) [engl. word field], [KOG], Menge von Wörtern, die im Laufe der Zeit aus einer etymologischen Wurzel hervorgegangen sind oder die noch heute von einem Lexem (lexikalisches Morphem) hergeleitet werden können. Die Konzeption des W. (Sinnbezirk) i. S. einer strukturalistischen Betrachtungsweise hat als Erster Trier (1931) vertreten. I. S. einer strukturellen Semantik bilden solche Wörter ein W., die zentrale Bedeutungskomponenten gemeinsam haben. Die erfolgversprechendste Methode zur Abgrenzung von W. dürfte im Augenblick im Rekurs auf die Intuition der Sprachbenutzer (Sprachproduktion, Sprachrezeption) bestehen, deren subj. Urteile mittels stat. Verfahren wie der multidimensionalen Skalierung in einem gewissen Umfang objektiviert werden können. So gewonnene Felder können jedoch nur das Material für eingehende linguistische Analysen bilden (Cluster-Analyse, meaningfulness).

Referenzen und vertiefende Literatur

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