Young-Helmholtz'sche Dreikomponententheorie

 

[engl. Young-Helmholtz trichromatic theory of color vision], nach H.L.F. v. Helmholtz (1821−1894), T. Young (1883−1829), [WA], ausgehend von den Gesetzen der Farbenmischung, wonach die drei Farben Rot, Grün, Blau ausreichen, um alle anderen Farben durch Mischung herzustellen, werden drei Netzhautmechanismen (Auge, Komponenten, Absorptionspigmente, Zapfensehstoffe) angenommen, die durch beliebige Strahlenarten in jew. versch. Verhältnis erregt werden (trichromatisches System). Aus der gleichzeitigen Erregung der drei Rezeptorarten resultiert die Empfindung Unbunt. Erregung des Rot- und Grünmechanismus führt zur Empfindung Gelb. Gegen diese Theorie macht Hering (1887) geltend, dass aus den Daten der Farbenmischung keine Theorie des Farbensehens hergeleitet werden könne und dass eine Gelbempfindung nicht als Mischfarbe zu erklären sei. Farbwahrnehmung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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