Zimbardo, Philip G.

 

(geb. 1933), [SOZ, HIS]. Der US-amerik. Psychologe Philip George («Phil») Zimbardo wuchs als Sohn sizilianischer Einwanderer in sehr einfachen Verhältnissen in der Bronx (New York) auf. Auf der Monroe High School war Stanley Milgram kurze Zeit sein Klassenkamerad. Zimbardo erwarb seinen Bachelorgrad 1954 am Brooklyn College. An der Yale University erwarb er 1955 seinen Master- und 1959 seinen Doktorgrad und lehrte dort 1959–1960. Ab 1960 lehrte er an der New York University und ab 1967 an der Stanford University, wo er 1971 das Stanford prison experiment (Zimbardo et al., 1982) durchführte. Zimbardo hatte sich schon zuvor mit Deindividuation (1969) und Vandalismus befasst. Spätere Themen waren Schüchternheit, Gewalt (2008) und Zeitperspektive. Bekannt wurde Zimbardo auch durch soziale Initiativen wie das Heroic Imagination Project. Zimbardo ist ein internat. bekannter Lehrbuchautor. Er war 2002–2003 Präsident der American Psychological Association. Für seine Arbeiten und sozialen Leistungen wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Referenzen und vertiefende Literatur

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